Neuer Frankfurter Stadtteil

 

Den neuen Frankfurter Stadtteil in seiner aktuellen Planung lehne ich ab. Lediglich eine Bebauung bis zur Autobahn halte ich für sinnvoll und auch mit Blick auf die Wohnungsnot in der Region für erstrebenswert.

Ich bin der festen Überzeugung, dass nur das konstruktive Einbringen neuer Ideen und seriöse Gespräche mit allen Beteiligten dazu führen können, dass wir eine vernünftige Lösung für unsere Kommune erreichen. Protestaktionen sorgen zwar für Gehör in der Öffentlichkeit, dienen jedoch nicht einer Lösungsfindung, die es zweifelsohne geben muss. 

Niemand kann bestreiten, dass bezahlbarer Wohnraum rund um Frankfurt notwendig ist. Wir müssen darauf achten, dass alle Optionen, beispielsweise eine (teilweise) Bebauung des Pfingstbergs (Nieder-Eschbach/Harheim), erwogen und die Belastungen für die Anwohner fair verteilt werden. 

Am Wichtigsten ist es mir als Bürgermeister, Steinbach stark zu machen und entsprechend bei diesem Thema zu vertreten.

 

Dazu braucht es Vision, Mut und den Zusammenhalt aller Mitbürgerinnen und Mitbürger.

 

Soziale Stadt

 

Ich möchte mich dafür einsetzen, das Programm „Soziale Stadt“ fortzusetzen. Im Zuge dessen soll aus den entsprechenden Mitteln der Neubau des Feuerwehrgerätehauses sowie die dringend notwendige Sanierung unseres Rathauses finanziert werden.

 

Sicherheit und Ordnung ist wichtig

 

In Steinbach müssen alle Bürgerinnen und Bürger sich nicht nur sicher fühlen, sondern auch sicher sein. Deshalb möchte ich als Bürgermeister nicht nur die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen, sondern auch regelmäßig darüber informieren, was wir konkret im Bereich Sicherheit unternehmen.

Einer meiner Kernpunkte ist dabei die vom Land Hessen ins Leben gerufene Sicherheitsinitiative KOMPASS, die nun auch in Steinbach initiiert wurde. Es geht darum, dass alle Akteure in Steinbach, die Aufgaben im Bereich der Sicherheit wahrnehmen – wie bspw. Ordnungsbehörde, Polizei, Feuerwehr, Schulen und weitere - sich abstimmen und mit Unterstützung des Landes individuelle, passgenaue Lösungen für Steinbach erarbeiten. Der erste Schritt ist hier getan, weitere müssen folgen. Insbesondere die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger daran möchte ich fördern. Darüber hinaus strebe ich effizientere Kontrollen des fließenden und des ruhenden Verkehrs in Steinbach an, um Recht und Ordnung einzuhalten sowie die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. 

 

Ein sauberes Stadtbild

 

Für die Mehrheit von uns ist eine lebens- und liebenswerte Stadt auch eine saubere Stadt. Und in Steinbach können wir bei diesem Thema besser werden. Als ehemaliger Mitarbeiter im Bereich Technikverwaltung und Stadtreinigung der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), kann ich als Bürgermeister hier vertiefte Kenntnisse einbringen und mich für eine Verbesserung der Reinigungsabläufe in ganz Steinbach und eine Optimierung der Leerungsintervalle von öffentlichen Müllbehältern einsetzen. Zudem möchte ich prüfen, ob Steinbach durch Kooperation mit unseren Nachbargemeinden Synergien in diesem Bereich schaffen kann.

  

 

Ansiedlungen und Gewerbegebiet

 

Steinbach ist eine wachsende Stadt. Die Zahl unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger steigt. Ein neues Gewerbegebiet für Unternehmen wird gebaut. Wichtig ist dabei, dass sich Unternehmen ansiedeln, von denen wir als Stadt profitieren. Der Fokus darf aber nicht nur auf die neuen, sondern muss auch auf die bestehenden Gewerbetreibenden gelegt werden.

Im bestehenden (alten) Gewerbegebiet strebe ich einen Ausbau des Glasfasernetzes an, um dessen Attraktivität ebenfalls zu erhöhen. 

Ergänzend möchte ich eine stärkere Bindung zwischen Stadt und Gewerbe ermöglichen. Von einem gut laufenden Gewerbebetrieb profitieren nicht nur die Unternehmer per se, sondern auch die Arbeitnehmer und die kommunale Seite. Für die ortsansässigen Gewerbetreibenden werde ich einen Standortdialog ins Leben rufen, um sich regelmäßig über Neuerungen und Zielsetzungen auszutauschen und Steinbach sowie das Gewerbegebiet gemeinsam voranzubringen und zu entwickeln.

 

Wohnungsmarkt

 

Steinbach hat eine ausgewogene Wohnungslandschaft mit vielen Wohnungen, Sozialwohnungen mit Belegungsrechten, Reihen- und Einfamilienhäusern. 

Mir ist es wichtig, dass sich alle Altersklassen in Steinbach zu Hause fühlen und in jeglicher Lebenslage eine passende Wohnung finden können. Steinbach ist eine liebenswerte Stadt, die es sich nicht leisten kann, dass Steinbacher, die diese Stadt schätzen, aufgrund von Wohnraummangel wegziehen müssen.

Seit geraumer Zeit werden in den bestehenden Wohnvierteln Taubenzehnter II und Alter Kronberger Weg Einfamilienhäuser ermöglicht, die individuell bebaut und an den Höchstbietenden veräußert werden. Mit den Einnahmen wurden und werden die Projekte der „Sozialen Stadt“ (u.a. Bürgerhaus, St. Avertin Platz, Thüringer Park) bezahlt. 

Ich strebe zukünftig eine bessere Durchmischung von Wohnquartieren an, wo es neben attraktiven Einfamilienhäusern auch Mehrfamilienhäuser, in kleineren Einheiten, geben soll. Diese Mehrfamilienhäuser sollen im Zuge der Konzeptvergabe errichtet und primär an Steinbacherinnen und Steinbacher – zum Mieten und Kaufen - vergeben werden. 

Darüber hinaus ist es mir wichtig, das seniorengerechte und barrierefreie Wohnen in Steinbach auszubauen, um auch älteren Mitbürgern einen dauerhaften Verbleib in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Ergänzend dazu strebe ich gemeinsam mit den Wohnungsbaugesellschaften ein Konzept an, um Senioren den Umzug von den bisherigen Wohnungen in barrierefreie Wohnungen zu ermöglichen, wenn der Wunsch besteht. Somit würden meist größere Wohnungen für Familien frei werden und Senioren entgegengekommen werden.

Auch das Wohnen für die jüngere Generation, Schülerinnen, Schüler und Auszubildende, die nach dem Schulabschluss ihre ersten Schritte in ein selbstbestimmtes Leben gehen, ist für mich wichtig. Deshalb setze ich mich bereits seit Jahren für ein „Studentenwohnheim +“, ein Wohnheim für Studierende und Azubis ein. Jungen Mitbürgerinnen und Mitbürgern soll es möglich sein, auch nach dem Verlassen des Elternhauses in ihrer Stadt bleiben zu können.